Die Höhle der Löwen
Verschiedenes (D 2026)
Battle: whiffy vs. POP CHARMS Zwei Start-ups, 90 Sekunden und nur ein Sieger! POP CHARMS, stylische Handyhüllen-Accessoires, trifft auf whiffy, Duft-Pods fürs Smartphone – ein Battle, das die Löwen spaltet! Janna Ensthaler und Ralf Dümmel favorisieren die Trend-Power von POP CHARMS und Gründerin Kerstin Raibold (31). Judith Williams und Carsten Maschmeyer hingegen setzen auf die Geruchsinnovation fürs Handy von Friedrich Schulz (37), Anna Gregor (21) und Sven Hecker (47). Jetzt liegt es an Frank Thelen: Welches Start-up überzeugt und sichert sich die Chance auf den Deal, der alles verändert könnte? whiffy aus Berlin Friedrich Schulz (37), Anna Gregor (21) und Sven Hecker (47) Angebot: 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile POP CHARMS aus Frankfurt am Main Kerstin Raibold (31) Angebot: 70.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Don Quiff aus A-Salzburg Robert Tarquini (46), Klaus Laimer (38) und Max Kögl (52) Angebot: 120.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Haarausfall ist für viele Männer ein sensibles Thema – und gleichzeitig wird die Kopfhaut beim täglichen Styling oft vernachlässigt. Genau hier setzen Robert Tarquini, Klaus Laimer und Max Kögl mit ihrem Start-up Don Quiff aus Salzburg an. Unter dem Motto "Der Retter der Männlichkeit" wollen sie die Männerpflege neu denken. Ihr Ansatz: "Activating Styling Technology" – Stylingprodukte, die nicht nur gut aussehen und halten, sondern gleichzeitig etwas für Haar und Kopfhaut tun sollen. Ihr zentrales Produkt ist das Energy Wax mit Koffein und Biotin. Nach Angaben der Gründer soll es die Haarwurzeln aktivieren. Die Idee: Während Shampoo nach kurzer Zeit wieder ausgespült wird, bleibt ein Stylingprodukt über Stunden im Haar. Friseurprofi Robert Tarquini, der seit über 30 Jahren im Beruf tätig ist, entwickelte das Wax und testete es direkt im eigenen Salon. Mit Don Quiff haben die Gründer bereits 200.000 Euro Umsatz erzielt. Davon zuletzt rund 40.000 Euro Umsatz in nur drei Monaten über den TikTok-Shop. Nun wollen sie den nächsten Wachstumsschritt gehen. Doch der Pitch sorgt für Diskussionen. Ein Löwe hinterfragt die wissenschaftliche Grundlage der versprochenen Wirkung. Gleichzeitig findet ein anderer Löwe Gefallen an der E-Commerce-Strategie der drei Gründer. Können sie am Ende einen Löwen von Don Quiff überzeugen? Peanut Babytragetasche aus Berlin Katharina Schroth (50) und Caspar Schroth (51) Angebot: 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb Wenn Babys schreien und einfach nicht zur Ruhe kommen, liegen bei frischgebackenen Eltern schnell die Nerven blank. Genau diesen Leidensdruck kennt Kinderärztin Katharina Schroth aus ihrer eigenen Praxis und als Mutter von vier Kindern auch aus dem persönlichen Alltag. Gemeinsam mit ihrem Mann Caspar, Rechtsanwalt und Notar, hat sie deshalb Peanut entwickelt: eine spezielle Babytragetasche, die Babys in einer sicheren Seitenlage beruhigen und ihnen durch die Begrenzung ein Gefühl von Geborgenheit geben soll. "Wir haben die Nuss geknackt, wie man Babys beruhigend und sicher in Seitenlage betten kann", erklären die Gründer. Die Idee entstand eher zufällig: Für Hüftultraschalluntersuchungen hatte Katharina Schroth bereits vor Jahren eine Seitenlagerungshilfe selbst gebaut und beobachtet, wie schnell sich die Babys darin beruhigten – und Eltern fragten, wo sie eine solche Lösung kaufen könnten. Eine Antwort gab es damals nicht. Jetzt hat das Gründerpaar einen fertigen Prototypen. Die Tasche soll nicht nur beim Beruhigen helfen, sondern auch den Hinterkopf entlasten und damit einer möglichen Kopfabflachung entgegenwirken. Mit einem Investment von 100.000 Euro und der Expertise eines Löwen möchten sie nun den Babymarkt erobern. HEIONTEC aus Siblin Andreas Heine (57), Anton Ledwon (66), Dr. Frank Schneider (44) und Waldemar Lewtschenko (61) Angebot: 250.000 Euro für 2,5 Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Aus Umgebungswärme wird Energie? Diese Erfindung bringt die Höhle zum Kochen! Mit der Forderung nach 250.000 Euro für nur 2,5 Prozent der Firmenanteile sorgen Andreas Heine (57), Anton Ledwon (66), Dr. Frank Schneider (44) und Waldemar Lewtschenko (61) von HEIONTEC bei den Löwen für Spannungen. So wenige Prozente werden den Investorinnen und Investoren in der Höhle selten geboten. Dabei birgt die Technologie des Deep-Tech-Start-ups großes Potenzial. Was zunächst fast wie Science-Fiction klingt, wollen die vier Gründer mit ihrer Technologie von HEIONTEC möglich machen. Ihr Ziel: Sensoren und andere Kleinstverbraucher künftig mit Energie aus der Umgebung zu versorgen und damit Batteriewechsel und aufwendige Verkabelungen überflüssig zu machen. Das Prinzip basiert auf speziell entwickelten elektrochemischen Zellen: Zwischen zwei Elektroden befindet sich ein eigens entwickelter Elektrolyt. Durch die vorhandene Umgebungswärme entsteht darin elektrische Energie. Die Technologie soll vor allem dort zum Einsatz kommen, wo heute unzählige Sensoren verbaut sind – etwa in Industrieanlagen oder in der Gebäudetechnik. Denn gerade diese Messpunkte benötigen oft nur sehr wenig Energie, müssen aber bislang regelmäßig mit Batterien versorgt werden. Lassen sich die Löwen auf die Vision ein? Zenny aus Bottrop Jelena Meyer Vicente (33) Angebot: 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Innere Unruhe, Anspannung oder ein unruhiger Schlaf – viele Menschen suchen nach einfachen Ritualen, die sie ganz bewusst in ihren Alltag integrieren können. Genau hier setzt Jelena Meyer Vicente mit Zenny an: einem Akupressur-Kit zur Selbstanwendung, das durch die traditionelle Stimulation bestimmter Punkte am Ohr helfen soll – und das ohne Nadeln. Das Zenny-Kit enthält Ohrkarten für Alltagsthemen wie Schlaf, Stress, Ängste oder den weiblichen Zyklus sowie zehn sogenannte Zenny Patches. Diese bestehen aus medizinischem, selbstklebendem Silikon und einem kleinen, 24-karätig goldplattierten Metallgewicht. Mithilfe einer Pinzette werden die Patches auf die entsprechenden Punkte am Ohr geklebt, wo sie bis zu fünf Tage getragen und durch leichtes Massieren immer wieder aktiviert werden können. Hinter Zenny steckt für Jelena Meyer Vicente allerdings nicht nur eine Geschäftsidee, sondern eine ganz persönliche Erfahrung. Ihre Mutter erkrankte an Brustkrebs und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Gemeinsam probierten Mutter und Tochter verschiedene komplementärmedizinische Methoden aus, darunter auch Akupressur. Die wurde für ihre Mutter in dieser Zeit besonders bei Schwindel oder Übelkeit zu einem festen Ritual der Selbstfürsorge. Für die Gründerin blieb dabei vor allem eine Frage: Warum sollte eine Methode, die ihr in dieser schwierigen Situation geholfen hatte, nicht auch für andere Menschen einfacher zugänglich sein? Aus dieser Erfahrung entstand schließlich die Idee für Zenny: Akupressur soll nicht länger nur über Heilpraktiker oder andere Termine zugänglich sein, sondern auch selbst angewendet werden können.
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