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Vermischtes (D 2026)
Biesl-Brennpunkt: Notdurft-Notstand auf Bayerns Autobahnen: Sie sind unverzichtbar für unseren Alltag: LKW-Fahrer, die alles transportieren, was wir so brauchen, Lebensmittel, Konsumgüter, Baumaterialien. Der Güterverkehr wächst allerdings schneller als der Ausbau der Infrastruktur – und weil die Fahrer immer öfter keinen Stellplatz finden, Autobahntoiletten teuer oder unhygienisch sind und weil sie unter Zeitdruck stehen, verrichten manche ihre Notdurft sogar während der Fahrt in Plastikflaschen. Die so genannten "Trucker-Bomben" landen dann… im Straßengraben. Sehr zum Ärger von Bürgern und Kommunen. / Chinas langer Arm: Bayerische Gemeinden unter Beobachtung: Der Bürgermeister Burkhard Klein aus Rödelsee bei Kitzingen staunte nicht schlecht, als in seiner 2000-Seelen-Gemeinde Post vom chinesischen Generalkonsul eintrudelte. Aus Solidarität hatte die Gemeinde wie jedes Jahr die Tibet-Flagge gehisst, um auf die Unterdrückung der Tibeter aufmerksam zu machen. Eine Aktion, an der sich viele bayerische Gemeinden beteiligen. Einige von ihnen wurden daraufhin vom chinesischen Konsulat ermahnt, sich nicht in chinesische Angelegenheiten einzumischen. Eine Machtdemonstration? China mischt sich offenbar immer mehr ein, um das Bild, das von dem Land im Ausland herrscht, in seinem Sinne zu beeinflussen. / Quak Quak Quark? Öko-Froschteich raubt Anwohnern den Schlaf: Eine Dorferneuerung im Vilsbiburger Ortsteil Haarbach bescherte den Bürgern eine "Grüne Mitte", einen Ort, der zum Treffpunkt für Jung und Alt werden sollte, samt "artenreichem Dorfteich mit Möglichkeiten zur Erfrischung, Beobachtung und Besinnung." So steht es im Leitbild und so wurde es gemacht. Auch das mit dem Artenreichtum hat geklappt: der Teich ist sehr beliebt bei Fröschen. Nur… die quaken. Laut. Auch nachts. Das gefällt nun nicht mehr jedem. / Keine Verbindung: Bayerns Busnetz schwindet dahin: Aus Geldnot streichen immer mehr Kommunen ihre Busverbindungen. Die ÖPNV-Wende – war gestern. Vor allem im vielbeschworenen "Ländlichen Raum" trifft das Leute ohne Auto, Rentner, Kinder, Menschen mit Behinderung. Wer in Dunsdorf im Landkreis Eichstätt wohnt, kommt bald nicht mehr zur Arbeit nach Ingolstadt, und im Oberallgäu wird eine Firma vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten, obwohl sie die Bushaltestelle am Firmengelände damals mitfinanziert hat. Nun fragen sich Mitarbeiter, wie sie zur Arbeit kommen und der Firmenchef, wo hier eigentlich die Prioritäten gesetzt werden. / Aus für Wasserkraft? Regionale Betreiber schlagen Alarm: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will die Einspeisevergütung für kleine Wasserkraftwerke streichen. Gerade in Bayern gibt es besonders viele davon, sie tragen keine großen Mengen zum Energiemix bei, doch stabilisieren in der Summe das System, indem sie wetterunabhängig Strom liefern und bei Stromausfällen beim Wiederaufbau des Stromnetzes helfen können, sagt die Vereinigung der Wasserkraftwerke in Bayern. Und warnt: Reiches Pläne gefährdeten nun ihre Existenz.
- Biesl-Brennpunkt: Notdurft-Notstand auf Bayerns Autobahnen.
- Chinas langer Arm: Bayerische Gemeinden unter Beobachtung.
- Quak Quak Quark? Öko-Froschteich raubt Anwohnern den Schlaf.
- Aus für Wasserkraft? Regionale Betreiber schlagen Alarm.


