Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Drama (D,B 2018)
Nach dem überragenden Welterfolg von "Die Dreigroschenoper" will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom "Dreigroschenfilm" ist radikal, kompromisslos, politisch und pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen. Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – das hatte es noch nie gegeben.
- Lars Eidinger (Bertolt Brecht)
- Tobias Moretti (Macheath)
- Hannah Herzsprung (Polly / Carola Neher)
- Robert Stadlober (Kurt Weill)
- Joachim Król (Jonathan Jeremiah Peachum)
- Claudia Michelsen (Frau Peachum)
- Britta Hammelstein (Lotte Lenja / Jenny)
- Meike Droste (Helene Weigel)
- Christian Redl (Tiger Brown)
- Peri Baumeister (Elisabeth Hauptmann)
- Vilmar Bieri (Trauerweiden-Walter)
- Godehard Giese (Seymour Nebenzahl)
- Guido Lambrecht (Chefdramaturg)
- Marcus Calvin (Konstabler Smith)
- Mateusz Dopieralski (Ede)
- Rainer Laupichler (Rechtsanwalt Dr. Fischer)
- Robert Dölle (Richter Weigert)
- Hendrik Heutmann (Sam)
- Christian Hockenbrink (Ernst Josef Aufricht)
- Markus Tomczyk (Fingerhakenjakob)
- Raiko Küster (Filch)
- Max Raabe (Moritatensänger)
- Paul Schlase (Münzmatthias)
- Jesse Albert (Sägerobert)
- Hanna Plaß (Lucy)
- Daniel Drewes (Caspar Neher)
- Josef Hofmann (Ludwig Scheer)
- Martin Thiel (Maschinendirektor Sachs)
- Hanno Friedrich (Journalist - Bar)
- Morgane Ferru (Journalistin)
- FSK 6
