Orlando, meine politische Biografie
Kultur (F 2023)
Der Dokumentarfilm folgt der Struktur von Virginia Woolfs Roman ʺOrlando – Eine Biografieʺ (1928) und unternimmt dabei eine Reise durch die Geschichte der Sexualität, intim und politisch, individuell und kollektiv. Transsein bedeutet nicht nur, das Geschlecht anzugleichen, sondern auch einen Prozess der ʺOrlandisierungʺ zu durchlaufen: sich auf eine Reise zu begeben, in deren Verlauf eine neue Sprache erfunden werden muss, um sich und die Welt neu zu benennen. Der Philosoph und Trans-Aktivist Paul B. Preciado, selbst ein Orlando, erzählt in diesem Film auch die politische Geschichte seines Körpers. Die Dramaturgie des dokumentarischen Essays verwebt drei unterschiedliche Erzählstränge: Preciados Brief an Virginia Woolf, die Entstehungsgeschichte des Romans sowie Archivrecherchen zu historischen Personen, die als Vorlage für die Orlando-Figur gedient haben könnten und schließlich das Casting für die Orlandos von heute. ʺOrlando, meine politische Biografieʺ ist eine kollektive und politische Autobiografie, die eine Welt im Wandel und die Auswirkungen der aktuellen Gender-Diskussion dokumentiert.
- Arthur (Orlando)
- Emma Avena (Orlando)
- Amir Baylly
- Jenny Bel'Air
- La Bourette (Orlando)
- Nathan Callot (Armory Salesman)
- Kori Ceballos
- Liz Christin
- Iris Crosnier (Orlando)
- Naëlle Dariya
- Tom Dekel
- Clara Deshayes (Orlando)
- Virginie Despentes
- Eleonore (Orlando)
- Castiel Emery (Sasha)
- Le Filip
- Pierre et Gilles
- Noam Iroual (Orlando)
- Vanasay Khamphommala
- Lillie (Orlando)
- Elios Lévy
- Tristana Gray Martyr
- Victor Marzouk
- Oscar Miller
- Miss Drinks
- Frédéric Pierrot (Psychiatrist)
- Julia Postollec
- Beatriz Preciado
- Ruben Rizza
- Janis Sahraoui
- FSK o.A.
