Markt
Wirtschaft (D 2026)
- Akku-Brandgefahr in der Müllverbrennung Die kommunalen Entsorger haben ein Riesenproblem mit Bränden in ihren Müllautos und auf ihren Deponien. 250 Millionen Schaden in einem einzigen Quartal soll laut Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft entstanden sein. Unter anderem in Swisstal hat es in diesem Jahr schon zweimal Großbrände wegen weggeworfener Lithium-Ionen-Akkus gegeben. Die Zahl der Akkus schießt in die Höhe, weil sie unter anderem in Wegwerf-Vapes enthalten sind. Durch Reibung und Druck in den Fahrzeugen und später beim Sortieren können sich die Akkus leicht entzünden und sollten deshalb eigentlich nicht in den Hausmüll. Für größere Exemplare fordert der Verband sogar eine Pfandpflicht. Helfen könnte auch die Umstellung auf Feststoffzellen, in denen die Chemikalien unter Keramik sicherer verschlossen sind. – Warum Rindfleisch so teuer geworden ist Rindfleisch ist teuer, weil die Angebotspreise aufgrund von geringeren Beständen in die Höhe schnellen und die Produktionskosten gestiegen sind. Immer weniger Betriebe halten Rinder, was zu einer knappen Versorgung führt. Gleichzeitig zahlen Landwirte mehr für Futtermittel, Energie und Personal. Diese Kosten werden über die gesamte Lieferkette weitergegeben, was sich schließlich im Preis für Verbraucher widerspiegelt. In den Discountern gibt es oft nur noch Huhn und Schwein im Angebot. – Tupper ist zurück Offenbar ist die Insolvenz von Tupperware doch nicht das Ende. Ein Investor will das Geschäft mit der Plastikdose in Deutschland wieder beleben. Und damit ist auch die berühmte Tupperparty wieder da. Aber die Konkurrenz ist härter geworden: Viele Kunden achten vor allem auf den Preis und kaufen Plastik-Schüsseln lieber günstig in Drogerien und bei Ikea. Wir stellen uns die Frage: Kann sich Tupperware mit dem ewig gleichen Konzept wieder stabil aufstellen? Und welchen Reiz haben Tupperpartys noch im Jahr 2026?
- Akku-Brandgefahr in der Müllverbrennung.
- Warum Rindfleisch so teuer geworden ist.
- Tupper ist zurück.
